Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR

by Max Andrzejewski´s HÜTTE

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about

This is the second album of Berlin based Neuer Deutscher Jazzpreis Winner 2013:
HÜTTE ... You might not believe it: It´s with CHOIR.

In summer 2013, Max Andrzejewski wrote a concert program for his energetic band HÜTTE plus five piece choir, supported by a composing scholarship bei Senat Berlin.

*VIDEO TEASER of HÜTTE and CHOIR by Lukas Zerbst
youtu.be/GOJ9Y86r_S0


*Release Concerts:

05.06.14 HÜTTE und CHOR Releaseparty - West Germany Berlin
19.07.14 Hütte - Pianohaus im Taunus - Releasekonzert, Usingen (DE)
01.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Intro in Situ, Maastricht (NL)
02.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - tba, Köln (DE)
03.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Jazz im Gut Hannover (DE)
04.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Unterfahrt, München (DE)
06.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Eremitage, Schwaz (AT)
07.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Südtirol Jazz Festival Club Series, Bozen (IT)
08.10.14 HÜTTE und CHOR - tba
09.10.14 HÜTTE und CHOR - Releasekonzert - Klangwert, Schwerin (DE)


Max Andrzejewski’s Hütte und Chor - Pressinfo von Wolf Kampmann:

"Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewskis Hütte. Mit Begriffen wie Newcomer, Geheimtipp, Talent oder Hoffnungsträger ist man bei Musikern unterhalb der dreißig schnell bei der Hand, doch das Quartett mit Backgrounds in Köln und Berlin war schon mit seinem Debütalbum ein gutes Stück über dem Empfehlungsstatus hinaus. Die Band des Drummers Max Andrzejewski nahm das deutsche Jazz-Parkett im Fluge.

Mit „Hütte und Chor“ holt Hütte jetzt zum zweiten Streich aus. Der Titel ist Programm. Hütte, das wissen wir bereits, sind Max Andrzejewski am Schlagzeug, Johannes Schleiermacher am Saxofon, Andrzejewskis siamesischer Zwilling Tobias Hoffmann an der Gitarre und Andreas Lang am Bass. Hinzu kommt der Chor, geleitet von Tobias Christl mit Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh und Laura Winkler. Dieser Chor ist nicht einfach nur ein Chor, sondern ein Zusammenschluss von fünf Vokalsolisten, die ihrerseits jede und jeder für sich, wie die vier Instrumentalisten dieser Konstellation ihre individuellen Spuren auf dem deutschen Jazzpflaster hinterlassen haben.

Andrzejewski gehört zu den wenigen begnadeten Trommlern, die gleichzeitig als fokussierte Komponisten beeindrucken. Er war immer an einer ganzheitlichen Musik interessiert, in der es nicht um die Befriedigung spielerischer Egos geht. Statt sich in den Vordergrund zu trommeln, besetzt er souverän das energetische Zentrum der Band. Was sich in dieser Hinsicht live auf den ersten Blick offenbart, muss auf einer Studioproduktion indes nicht mit der selben Sicherheit funktionieren. Doch Max Andrzejewski versteht es, spielerische Impulse zu setzen, ohne selbige stets persönlich auszuleben. Er ist in seinen jungen Jahren bereits ein brillanter Bandleader, der seine Gruppe mit allem versorgt, was eine Band benötigt: großartigem Material, Energie und Kraft, Motivation und Richtungssinn, vor allem aber mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl. Obwohl alle vier Musiker aus zahlreichen Formationen bekannt sind, kann man sich im unmittelbaren Kontext von Hütte nur schwer vorstellen, dass sie ihren Instrumenten außerhalb dieser hermetischen Einheit überhaupt einen Ton entlocken können.

Gesang und Musik gehen im Jazz eine oft unheilige Allianz ein. Oft stehen sich Stimme und Instrumente im Weg. Am auffälligsten ist dieser Antagonismus meist dann, wenn die Protagonisten sich nach Kräften bemühen, ihn zu überdecken. Max Andrzejewski und Co. gehen den entgegengesetzten Weg. Sie setzen auf die Gegensätzlichkeit von menschlicher Stimme und der entmenschlichten Beseeltheit des instrumentalen Klanges. In den ersten anderthalb Songs hören wir die Hütte und den Chor ohne das jeweils andere Element. Chor und Band werden einander gegenüber gestellt, müssen sich nicht miteinander beweisen, sondern suchen die Konfrontation. Der Anfang der CD erinnert an ein Völkerballspiel. Hier die einen, da die anderen, eine Durchmischung der beiden Teams auf derselben Arena scheint gar nicht vorgesehen. Doch das Spiel nimmt seinen Lauf. Ganz plötzlich erwächst aus dieser bewusst initiierten Separierung die Einheit.

Doch die gemeinsame Harmonie wird niemals zu weit beschworen. Wann immer die Band das Ohr mit ihrem hohen Grad an Intimität einlullt, kommt der Chor ins Spiel, um das straffe Gewebe ein paar Augenblicke später wieder aufzudröseln. Das verbindende Element zwischen den Musikern und dem Chor ist die unbändige Lust am Musizieren und Fabulieren. Der Regelbruch ist ja eine allzu abgedroschene Floskel im Jazz-Vokabular. Darüber sind Andrzejewski und sein Umfeld lange hinaus. Was sie antreibt und zusammenschweißt, ist die unglaubliche Wachheit, mit der sie auf ständig wechselnde Parameter reagieren können. Da wird munter durch die Gegend zitiert, Erinnerungen von den Swingle Singers über Frank Zappa bis zu den McGarrigle Sisters wachgerufen, vieles munter durcheinander gewürfelt und nach einer verblüffend neuen Logik zusammengesetzt. Und für leidenschaftlichen Unsinn bleibt auch jede Menge Platz.

Max Andrzejewskis Feingefühl ist es zu verdanken, dass bei alledem am Ende alles genau dort seinen Platz findet, wo es hingehört. „Hütte und Chor“ ist ein nüchterner, aber alles erklärender Titel für eine rasante Berg- und Tal-Fahrt durch die Höhen und Niederungen eines musikalischen Vergnügungsparks, in dem nur wenige Stationen das Jazz-Fähnlein hissen."



Wolf Kampmann in Jazzthing #101 über die Premiere von HÜTTE und CHOR:

„Max Andrzejewski´s Band HÜTTE geht in die nächste Runde. Im Berliner Improv-Mekka Aufsturz präsentierte der Drummer sein Projekt HÜTTE und CHOR (...). Die vier Instrumenalisten rockten wie die Hölle, Tobias Hoffmann zeigte sich in der besten Form seines Lebens, und der Bandleader war so explosiv wie eh und je. Quartett und Chor erspielten sich ein krasses Kontrastprogramm zwischen avantgardistischem Swing und groovigem Noise. Die Vokalisten changierten phänomenal zwischen siwnglesingerischer Süßlichkeit und herben Vokalisen, die teils an Lauren Newton erinnerten. Zusammengehalten wurde alles von dem Riesenspaß, den alle neun Musiker daran hatten. Ein Großteil der Berliner Jazzprominenz von Gebhard Ullmann bis Greg Cohen hatte sich eingefunden, um diesem Event beizuwohnen.“

credits

released June 6, 2014

Johannes Schleiermacher (sax)
Tobias Hoffmann (git)
Andreas Lang (b)
Max Andrzejewski (dr, comp)

Choir: Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh, Laura Winkler, Tobias Christl

Recorded in September 2013 by Andreas Stoffels in the famous DDR-Studio P4 Berlin. Mixed and mastered by Andreas Stoffels.

Design by Bruno Bauch.

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Max Andrzejewski´s HÜTTE Berlin, Germany

HÜTTE IS THE WINNER OF THE NEUER DEUTSCHER JAZZPREIS 2013.

Max' BURNING band! Second album HÜTTE und CHOR is coming on 6/6/2014!

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